BURN-IN Exhibition
01.06.2016 bis 30.06.2016

Vernissage
09
Jun 2016
19:00
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Haupt-Reiter

Diversität contra Identität?
Werte und Kultur

Ihre Identität haben sich die Künstlerinnen und Künstler der BURN-IN Plattform erarbeitet.  Denn Begabung ist nur eine Leistungsvoraussetzung, auf der Künstler aufbauen können. „Wir sind nicht was wir sind, sondern was wir aus uns machen“, sagt der britische Soziologe Anthony Giddens. Erst durch Erfahrung und die Vertiefung in die künstlerische Ausdrucksweise kann man Identität entwickeln. Diese „künstlerische Handschrift“ ist in den Arbeiten aller Kunstschaffenden der Plattform enthalten, weshalb es in diesem Fall keinen Widerspruch zwischen Identität und Diversität geben kann. Sobald  Künstlerinnen und Künstler ihren ganz persönlichen Stil entwickelt haben, ergibt sich in einer Gemeinschaftsausstellung eine professionelle Vielfalt. Das ist aber keine bunte Mischung von Malerei und Skulptur, sondern eine Kombination von zusammengehörigen Arbeiten, in der man die verschiedenen Handschriften erkennen kann. 

Künstler Info

Josefine Blaich (AT)

Josefine Blaich schafft eine Spannung zwischen Gegenstand und malerischer Auffassung von Farbe. In dieser Abstraktion von Sinnesempfindungen erreicht sie oft die Grenze der ungegenständlichen Malerei. Ihre Bilder sind geprägt von Farbvibrationen sowohl warmer als auch kalter Farben, die sich harmonisch zusammenfügen. Raumgestaltung durch Farbe und malerische Betonung der Motive sind die Stärken von Josefine Blaich.

Jörg Dobrovich (AT)

Der Umgang von Dobro mit Formen und Farben ist ein durchaus freier, expressiver, vom offenen Blick eines Reisenden geprägt. Er lehnt das Abbilden der äußeren Realität ab und spricht von „persönlichen Mythologien und Metaphern“. Seine „grünen Städte“ und roten „african sights“ kommen aus verschiedenen Kulturen, die er in seinen Ausstellungen zusammenfügt. Er mischt Motive und Techniken und arbeitet mit Öl in starken Farben.

Isabelle Habegger (CH)

Die künstlerische Sprache von Isabelle Habegger, ihre symbolischen Linien und Formen beschränken sich nicht nur auf ihre Malerei, sondern setzen sich in den Formen ihrer Skulpturen fort, die Sie in dieser Ausstellung sehen. Durch Schleifen und Biegen sowie durch Gegeneinanderstellen zweier Formen auf einem Sockel erzeugt Isabelle Habegger aus dem geraden Stahlblech dreidimensionale Arbeiten.

Heribert Jascha (AT)

Heribert Jascha verwendet Vulkanerde, Terrakotta und Marmorstaub in seinen künstlerischen Arbeiten, die Vergangenheit und Gegenwart behandeln. Das klassische Schwarz wie auch starke Farbfelder in monochromer Farbigkeit ergänzen in der Malerei allmählich den Strich als wichtigstes Ausdrucksmittel. In ihrer klaren Geradlinigkeit allerdings betonen die Arbeiten noch Jaschas Affinität zur Graphik.

Colbert Nourrice (SC)

Die Bilder von Colbert Nourrice sind geprägt durch eine starke persönliche Handschrift  und vereinen zeitgenössische Elemente mit traditionellen afrikanischen Einflüssen. In lebhaftem Erzählstil von der Lebens- und Arbeitswelt der Seychellen beeindrucken sie durch ihre gekonnt eingesetzte Farbigkeit. Reduzierte Figuren sowie Symbole und Zeichen aus der Natur stellt Nourrice in Ornamente, die als Rahmen das Bildmotiv unterstreichen.

Eva Pisa (AT)

Eva Pisa geht in der Zeichnung und Malerei einen eigenständigen Weg, den sie mit klassisch-akademischen Mitteln umsetzt. In ihren tiefgründigen Acrylbildern in reduziertem, surrealistischem Stil werden Arme und Beine zu eigenständigen Wesen. Badende scheinen in den Motiven „border.connection“ blind für Dramen in ihrer unmittelbaren Umgebung zu sein. Ein kontrastreiches Spiel zwischen realistischer und surrealistischer Darstellung. 

Ernst Platt (AT)

In völlig klarer reduzierter Ölmalerei präsentiert Platt seine Figuren wie auf einer Bühne. Die marmornen Körperformen wirken haptisch, fast skulptural, wie in der griechischen Plastik in Bewegung und Gegenbewegung. Gesichter kommen selten vor, die Anonymität der Personen bleibt gewahrt. Die Figuren sind zwar in ihrer Bewegung festgehalten, strahlen aber trotzdem konzentrierte Ruhe aus.

Renate Polzer (AT)

QUIREA ist ein Zyklus, in dem erpe mit den technischen QR-Codes künstlerisch arbeitet. Aus den strengen Teilen des Codes ergibt sich durch verschiedene Farbgebung eine starke Räumlichkeit und Belebung der statischen Motive. Porträts sollten schon immer nicht nur die äussere Erscheinung abbilden, sondern auch die Persönlichkeit. In unserer technisierten Welt realisiert erpe völlig abstrakte Porträts, die eine Person durch Codes symbolisieren. 

Ingeborg Rauss (AT)

Ingeborg Rauss arbeitet in ihren Bildern mit  Elementen  der Op-Art, mit Illusion, die aus der Anordnung der Muster entsteht. Ihre Themen sind Bilderschrift und Gestik. Sie erschafft Bildzeichen von Menschen ihrer Umgebung als Piktogramme, in denen auch verborgene Gefühle und Emotionen enthalten sein können. Mit diesen Formeln verbindet sie Allgemeines mit Konkretem, das sie in einem grafischen, reduziert gegenständlichen Stil präsentiert.

Josefina Temín (MX)

Die sensiblen Objekte von Josefina Temín  leben vom Kontrast zwischen zerbrechlichen Papierformen und solidem Holz. Wie Insekten,  die ihre Fühler ausstrecken, bevölkern die Papiergebilde die Untergründe aus Holz – „Schwebendes“ auf Hartem. Auf den ersten Blick vermutet man einen spielerischen, leichten Zugang, bei näherer Betrachtung überwiegt jedoch das tiefe Gefühl der Künstlerin für die Natur und ihre geometrischen Formen.