• Dr. Werner Fasslabend | Mag. Martina Fasslabend | Nino Perrone | Dkfm. Sonja Dolzer
  • Eva Pisa | Sonja Dolzer | Nino Perrone
  • Nino & Rossella Perrone | Sonja Dolzer
  • Mag. Martine Fasslabend |  Dr. Klara Kotai-Szarka
  • Eva Pisa | Sonja Dolzer | Nino Perrone
  • Dr. Werner Fasslabend | Dfkm. Sonja Dolzer | Mag. Martina Fasslabend
  • Mag. Eva Pisa | Mag. Martina Fasslabend
  • Dkfm. Sonja Dolzer | Mag. Eva Pisa | Mag. Martina Fasslabend
  • Nino & Rossella Perrone | Sonja Dolzer
  • Prof. h.c. Christian Leopold Baron von Wawrovsky
  • Dr. Werner Fasslabend | Mag. Eva Pisa
  • Mag. Martina Fasslabend Myki | Nino Perro | Dkfm. Sonja Dolzer BURN-IN
  • Mag. Martina Fasslabend Myki | Dkfm. Sonja Dolzer BURN-IN

Vom surrealistischen Zweiklang Geschichte Natur
02.05.2019 bis 31.05.2019

VERNISSAGE
Vernissage
02
Mai 2019
19:00

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Haupt-Reiter

Dr. Werner Fasslabend | Mag. Martina Fasslabend | Nino Perrone | Dkfm. Sonja Dolzer

Es ist nicht die Aufgabe der Kunst, die Natur zu kopieren,
sondern sie auszudrücken.
Honoré de Balzac, französischer Schriftsteller

Im Mai 2019 präsentiert BURN-IN in der Gruppenausstellung vom surrealistischen Zweiklang Geschichte Natur pointillistische und surrealistische Arbeiten (Öl und Acryl auf Leinwand) von Eva Pisa (Österreich) und Nino Perrone (Italien). BURN-IN verwickelt in einen spannenden Dialog zwischen Geschichtsträchtigem, Räumen, Natur und den Menschen, die sich darin bewegen. Nachhaltigkeit und das kulturelle Erbe spielen dabei eine große Rolle.

Das Surreale
als Vision.

Die Werkserien living with history und Bäumlinge von Eva Pisa gestatten uns Blicke hinter historische Gemäuer, geben so manches Geheimnis ihrer Bewohner preis und erzählen von Naturwesen, die mit Bäumen verwachsen sind. Nachtaktive Baumbewohner bevölkern Geäste bei Vollmond, Frauen und Männer tummeln sich auf italienischen Piazzas oder in geschichtsträchtigen Gewölben. Man spürt die Interaktion zwischen den Menschen, die Historie und die allgegenwärtige Natur. Wie immer ist Satire, Ironie und eine Ambivalenz in der Betrachtungsweise ein wichtiger Bestandteil ihrer Bilder.

Nino Perrone entführt uns mit seiner Unendlichkeit der Pinselstriche in die weitläufigen, hügeligen Gegenden und Meereslandschaften rund um Bari. Er inszeniert mit einem "Schwarm" von Farben seinen Raum der Natur auf Leinwand, überträgt Schwingungen und Impulse, widmet sich den Mysterien ewigen Lebens. In den Werken Harmonie, Energie, Metamorphose und Fragmente lässt er uns warme Sommerluft spüren, aphrodisierende Düfte inhalieren und in Blütenmeere versinken. Wir tauchen ein in die Sinnlichkeit der Natur, erleben deren Schönheit und Vergänglichkeit, den wunderbaren Wechsel der Jahreszeiten und beginnen die Natur als Universum zu begreifen. Wir erkennen die Komplexität des Systems, das es zu erhalten gilt. Nachhaltigkeit auf höchster Ebene, bewahrend für nächste Generationen. Das Surreale als Vision.

Künstler Info

Nino Perrone (IT)

Nino Perrone ist stark geprägt durch die Stadt Bari. Er wurde 1942 in der italienischen Hafenstadt geboren, studierte an der Accademia di Belle Arti di Bari und hat bis heute seinen Lebensmittelpunkt dort. Nach seinem Studienabschluss erhielt er zahlreiche Preise (Wettbewerb von Giorgio Mondadori, Arte in Regione), nahm an wichtigen Einzel- und Gruppenausstellungen (Expo Arte in Bari, Stiftung Luigi Faccioli in Rom, Spoleto Arte Venedig, La grande Exposition Universelle in Paris, Internationale Biennale von Palermo,  Biennale in Bari und Metropolitana BIBART, London Exhibition in Miami, Michaelangelo Hall in New York) teil und arbeitete mit bekannten Kunstgalerien (Rizzardi in Mailand, Il Parametro in Rom, Salomon August & Algranti in Mailand) zusammen.

Über sein umfangreiches Gesamtwerk existieren zahlreiche Veröffentlichungen von namhaften Autoren, darunter Pietro De Giosa, Luigi Paolo Finizio, Guido Falco, Andrea Domenico Baricco, Franco Santamento, Raffaele Nigro, Maurizio Vitello,  Salvo Nugnes, Elena Gallini, Vittorio Sgarbi und Philippe Daverio. 2017 erschienen seine Arbeiten Atlante dell’Arte contemporaneo.

Die aktuellen Höhepunkte seiner bisherigen Karriere bilden zweifelsohne die Präsentation seiner Werke in der Abgeordnetenkammer Rom, die Padiglione Guatemala während der 16. Biennale di Venezia und die Ruart ART KREMLIN in Moskau im staatlichen Vernadsky Museum.

Die Gemälde Perrones sind geprägt vom faszinierenden Naturschauspiel, das den stillen kontemplativen Künstler inspiriert. Die Natur als Impulsgeber in der Myriaden von Farbkombinationen das Licht umschwirren. Jedes Detail, jede Nuance, jede Vibration fasziniert Perrone, weckt seine Fantasie und Neugierde. Er verliert sich in der Vorstellung des Ganzen, von der sichtbaren Realität bis zum Unsichtbaren des Urkosmos, wo alles begann. Peronne startete mit spielerischer und ironischer Figuration, entwickelte sich jedoch kontinuierlich in Richtung Pointillismus. Der Raum der Leinwand ist für ihn der Raum der Natur, den er einfängt, den er für uns erlebbar macht. Durch seine stakkatoartig gesetzten kurzen Pinselstriche entfaltet er eine vibrierende Farbdynamik, einen rhythmischen Fluss an Farben, oftmals eingebettet in monochrome Hintergründe. Intensive Kontrapunkte in kräftigem Rot, Blau und Gelb beleben die Szenerie. Die Natur ist für Perrone ein Vorbild in puncto Schönheit, Farbe und Licht. Eine emotionale, sinnliche Art der zeitgenössischen Malerei, die in Erinnerung bleibt und weltweit Sammler begeistert.

Eva Pisa (AT)

Pisa ist akademische Malerin (Diplom an der Akademie für bildende Künste Wien | Prof. Elsner, Weiterbildung im Kulturmanagement) und Kulturmanagerin. Sie erhielt die silberne Fügermedaille der Akademie, Förderstipendien und das goldene Verdienstzeichen der Republik. Die in Perchtoldsdorf und den USA lebende Künstlerin beteiligte sich an über 80 nationalen und internationalen Ausstellungen, Kunstmessen, Künstlersymposien und Kulturprojekten. Sie verantwortet die künstlerische Leitung der Galerie Alpha in Wien.

Eva Pisas Malerei besticht durch gekonnt ironische Zeichnungen und tiefgründige Acrylbilder in surrealistischem Stil. Sie beschäftigt sich mit den Beziehungen zwischen Menschen, zwischen Menschen und ihrer Umgebung, Räumen und Natur. Die sensible Erkennung und Analyse relevanter Wechselwirkungen - Verbundenheit, Isolation, Ironie und Reaktion - bildet die Grundlage ihre Arbeit. Für ihre Zeichnungen, Mischtechniken und größeren Acrylbilder entwickelte Pisa einen eigenständigen, unverwechselbaren Stil. Ihre Werke sind das Ergebnis jahrzehntelanger Beobachtungen, ihrer Lebenserfahrung und künstlerischen Verarbeitung.

Mit einem gewissen Zwinkern erfasst die stille, höchst versierte Beobachterin messerscharf Gesehenes und transkribiert dieses sarkastisch und abgeklärt in allgemein Verarbeitbares, für jedermann persönlich Verwertbares. Satire, Ironie und eine Ambivalenz in der Betrachtungsweise ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Bilder.
Pisas Kunstwerke befinden sich im privaten und öffentlichen Besitz wie z. B. Albertina, Kulturamt, Kulturministerium (Wien), NÖ Landesregierung, Österr. Tabakmuseum, Museum für zeitgenössische Kunst San Severina sowie Banken und Firmen. Zahlreiche Veröffentlichungen von Illustrationen in namhaften Zeitschriften und Büchern.

Eva Pisa wurde in Wien geboren, lebt in Niederösterreich und einige Monate im Jahr in den USA.