• Stefan Korinek, Renate Polzer, Sonja Dolzer,
  • Sonja Dolzer
  • Stefan Korinek
  • Stefan Korinek
  • Stefan Korinek
  • reformARTunit
  • reformARTunit
  • reformARTunit
  • reformARTunit
  • BURN-IN Stefan Korinek Lichtkunst 11/2017
  • BURN-IN Stefan Korinek Lichtkunst 11/2017
  • BURN-IN Stefan Korinek Lichtkunst 11/2017
  • BURN-IN Stefan Korinek Lichtkunst 11/2017
  • BURN-IN Stefan Korinek Lichtkunst 11/2017
  • BURN-IN Stefan Korinek Lichtkunst 11/2017
  • BURN-IN Stefan Korinek Lichtkunst 11/2017
  • BURN-IN Stefan Korinek Lichtkunst 11/2017
  • BURN-IN Stefan Korinek Lichtkunst 11/2017
  • BURN-IN Stefan Korinek Lichtkunst 11/2017
  • BURN-IN Stefan Korinek Lichtkunst 11/2017
  • BURN-IN Stefan Korinek Lichtkunst 11/2017
  • BURN-IN Stefan Korinek Lichtkunst 11/2017
  • BURN-IN Stefan Korinek Lichtkunst 11/2017
  • BURN-IN Stefan Korinek Lichtkunst 11/2017
  • BURN-IN Stefan Korinek Lichtkunst 11/2017
  • BURN-IN Stefan Korinek Lichtkunst 11/2017

Die Destruktion als Ursache des Werdens

02.11.2017 bis 30.11.2017
Vernissage 07.11.2017
Konzert 07.11.2017

Haupt-Reiter

BURN-IN traf Stefan Korinek im Frühjahr 2017 auf einer Vernissage im Atelier BernARTgasse, wo er mit Matthias Kretschmer seine „LichtGestalten“ präsentierte. Der anschließende Atelierbesuch in Stockerau und das spannenden Interview überzeugte uns. Gemeinsam entwickelten wir das Ausstellungskonzept zur BURN-IN Ausstellung DIE DESTRUKTION ALS URSACHE DES WERDENS. 

„Das Wissen um die Vergänglichkeit ist mir ein besonders wichtiges Anliegen das ich mit der Ätzung, mit der Patina aufzeigen mag. Oft gehen Zeichnung und Patinierung einher, und erst wenn es meiner Empfindung nach IM EINKLANG ist, kann ich mit der Durchbrechung des Kupfers beginnen. Die Präliminarien zum ersten Schlag ins Blech dauern oft wirklich lange:Viele Mantras mit der Bitte um Beistand, lange Verhandlungen mit mir selbst, die Gedanken ans I-Ging. Dann die ersten Durchtrennungen, alles kommt in Fluss, und die Destruktion verschafft sich Raum und wird manifest.“

Stefan Korinek


Korineks Lichtobjekte orientieren sich an MANDALAS, die in der Kultpraxis von Hinduismus und Buddhismus eine magische oder religiöse Bedeutung besitzen. In quadratischer oder kreisrunder Form sind sie stets auf einen Mittelpunkt orientiert.
Die Symbolik eines Mandalas soll direkt auf das Unbewusste zielen, so dass durch bestimmte Farben und Formen bestimmte Bereiche der Psyche angesprochen und stimuliert werden sollen.

Das repetitive Rezitieren von MANTRAS kann dem Freisetzen mentaler und spiritueller Energien dienen. In Form eines Wortes, einer Silbe oder eines Verses werden Mantras im Buddhismus, Hinduismus und im Yoga während der Meditation oder des Gebets verwendet. Als Spruch, Lied oder Hymne spielen mantrische Gebetsformen auch in der Spiritualität des östlichen Christentums eine bedeutende Rolle.

In den Arbeiten von Stefan Korinek haben alle Formen einen tieferen Sinn. Wie im ältesten chinesischen Text, dem philosophischen Weisheitsbuch I-GING, in dem jedes Strichzeichen eine konkrete Bedeutung hat. Der mit dem deutschen Sinologen Richard Wilhelm freundschaftlich verbundene Carl Gustav Jung, einer der Wegbereiter der modernen Tiefenpsychologie und Begründer der Analytischen Psychologie, schätzte das I-Ging sehr und sah darin eine Möglichkeit des Zugangs zum Unbewussten.

Der Künstler versucht auch, in seinen Arbeiten Träume darzustellen und Klarheit in sein Empfinden zu bringen. Er rezitiert Mantras und beschäftigt sich gedanklich mit dem I-Ging, um in einen Zustand der Kreativität einzusteigen.  

Lichtkunst

Lichtkunst als nährendes Lebenselexier!

BURN-IN setzt auf Lichtkunst. Das Luminar-Bildhafte gewinnt seit einigen Jahren weltweit an Bedeutung und findet „glühende“ Anhänger, vielfach auch außerhalb des klassichen Kunstsammlerspektrums. Die offensive Präsentation des Genres auf bedeutenden internationalen Messen,  in renommierten Museen und auf „den“ Top-Hot-Spots der Kunst befeuern diesen Trend. Der heurige Biennale Beitrag Infinity and beyond von Brigitte Kowanz sorgte für viel Aufmerksamket und Medienpräsenz in Venedig. Seit vielen Jahren entzünden die Arbeiten von Ólafur Elíasson, Waltraud Cooper, Ingo Maurer, James Turrell, Dan Flavin oder Keith Sonnier das Interesse der Kunstliebhaber, denn sie hinterlassen höchst prägnante Lichtspuren.

Stefan Korineks Arbeiten, die mit Hammer und Stichel präzise auf Kupferplatten gearbeitet und mit LEDs  hinterleuchtetet sind, versprühen einen ganz besonderen Charme. Träume, Mandals und Mantras spielen beim österreichischen Künstler die bedeutende Rolle. Das besonders Reizvolle entsteht durch die Option einer täglich neuen Inszenierung der vertrauten Raumsituation. Stets perfekt  koordiniert auf die jeweiligen Stimmungen der Betrachter. Die innovative LED-Technologie schafft eine wunderbare Aura um die Werke des Luminaristen.

BURN-IN empfiehlt Lichtkunst. Vieles spricht für dieses Genre, das durch die uniquen Lichtstimmungen stark emotionalisierend wirkt und stets aufs Neue verzaubert. Denn Lichtkunst setzt deutliche Akzente, spielt mit Licht und Schatten und dokumentiert die eigenständigen Positionen des Kunstsammlers auf eine äußerst subtile, sehr nuancierte und eigenständige Art und Weise. Es entstehen ganz persönliche Statements in sphärischen Lebens- oder Arbeitswelten.

Die  Lichtbilder punkten durch ihre strahlende Leichtigkeit im privaten und unternehmerischen Kontext (Firmensammlungen). Der Return on Culture entsteht durch den sinnlichen visuellen und haptischen Bildgenuss, der eine umwerfende Signalwirkung entfacht und stark aufmerksamkeitserregend wirkt (Branding). Lichtkunst als erfolgreiche Investments, sowohl aus rein monetärer als auch nicht-monetärer Sicht.

Licht-Auftragskunst für innen und außen. Spezielle Raumsituationen und Bedürfnisse bedingen individueller Lösungen. BURN-IN bietet in Kooperation mit Stefan Korinek individuelle Auftragskunst als nährendes Lebenselexier!

BURN-IN freut sich auf ein weiteres Konzert mit Fritz Novotny und dem ReformARTnonet. Details finden Sie hier.

ReformARTnonet

Besetzung: Alaeddin ADLERNEST (bassoon) ,Rina CHANDRA (bansuri) ,Paul FIELDS (violin), Hans HEISZ (percussion) ,Karl Wilhelm KRBAVAC (viola da gamba), Lukas LIGETI (percussion), Yedda Chunyu LIN (piano), Fritz NOVOTNY (sopranosaxophone,flute), Karl VÖSSNER (english horn).

Ausgestellte Kunstwerke

Ammonit

Skulptur, 70 cm x 90 cm
€ 0,00

Daisy Aid

Skulptur, 115 cm x 115 cm
€ 0,00

Diamant

Skulptur, 90 cm x 90 cm
€ 0,00

Fibo

Skulptur, 115 cm x 115 cm
€ 0,00

Heat

Skulptur, 90 cm x 90 cm
€ 0,00

I-Ging

Skulptur, 90 cm x 90 cm
€ 0,00

Stefan Korinek Austria

Ammonit

Skulptur, 70 cm x 90 cm
€ 0,00

Daisy Aid

Skulptur, 115 cm x 115 cm
€ 0,00

Diamant

Skulptur, 90 cm x 90 cm
€ 0,00

Fibo

Skulptur, 115 cm x 115 cm
€ 0,00

Heat

Skulptur, 90 cm x 90 cm
€ 0,00

I-Ging

Skulptur, 90 cm x 90 cm
€ 0,00

Jeden Tag...

Skulptur, 90 cm x 90 cm
€ 0,00

Leaf

Skulptur, 90 cm x 90 cm
€ 0,00

Little Boxes

Skulptur, 90 cm x 90 cm
€ 0,00

Methatrons Cube

Skulptur, 90 cm x 90 cm
€ 0,00

Nichts davon stimmt, aber alles ist wahr

Skulptur, 90 cm x 90 cm
€ 0,00

Pineapple

Skulptur, 90 cm x 90 cm
€ 0,00

Shell

Skulptur, 115 cm x 115 cm
€ 0,00

X-erl

Skulptur, 90 cm x 90 cm
€ 0,00
Alle Kunsterke anzeigen

Künstler Info

Shell

Stefan Korinek (AT)

Stefan Korinek wurde 1963 im Weinviertel/Österreich geboren.

Nach der Fotografie, der Malerei und der Keramik ist er vor ca. 20 Jahren beim Kupfer angekommen.

„Die meisten Ideen, meine Bilder betreffend, träume ich. Ich habe immer einen Skizzenblock am Nachttisch liegen.“ Wie Gerhard Roth sagt: „Der Traum ist ein verschlossener Brief, dessen Inhalt du schon kennst.“

In Korineks Kunst verbindet sich Ornamentik mit symbolischer Funktion und philosophischem Hintergrund. Die Ornamente heben sich deutlich vom Hintergrund ab und erzeugen eine starke 3-Dimensionalität, wie sie bei herkömmlichen Ornamenten nicht zu finden ist. Diese Illusion ergibt sich nicht nur durch die durchscheinende Beleuchtung, sondern auch durch die Anordnung der Muster. Die oft scheinbar serielle Darstellung entpuppt sich bei näherer Betrachtung durch verschiedene Blickwinkel als variantenreiche Verwendung der Formen.

Strichzeichen wie im I-Ging verwendet er ebenso wie nach dem Prinzip der Natur entwickelte Ammonitenformen oder Diamantschliff. Die Strukturen eines Blattes verstecken sich in ornamentaler Auflösung, „little boxes“ ordnen sich zu Vexierbildern und Inselformen lösen sich aus der strengen Ornamentik. Seiner spirituellen Einstellung entspricht auch die Metatron-Darstellung des Engels von Anfang und Ende.