Philomena Pichler

Haupt-Reiter

„Der Wald legt das Lauschen nahe“.

 Hermann Hesse

Charakteristik und Vita

Die österreichische Malerin wurde 1947 in St. Johann in Tirol geboren und lebt und arbeitet seit über 20 Jahren in Wien. Bereits 1964 erhielt sie den Anerkennungspreis des Kölner Stadtanzeigers. Die Autodidaktin und Querdenkerin studierte bei Prof. Opperer und Prof. Otte (Salzburg) und bei Prof. Gerald Nitsche (Innsbruck). Drei Semester Lithographie & Steindruck bei Mag. Doz. Wojtek Krzywoblocki, Mag. Lebzelter und Mag. Dr. Kodera (Wien) vervollständigten die Ausbildung.

Pichlers Arbeiten überzeugen durch den wegweisenden Zugang in Richtung Nachhaltigkeit in der Kunst. Denn sie ist eine Meisterin des sensiblen Umganges bereits verwendeter Materialien und „geschaffener“ Kunst. Ein absolut innovativer, vorbildhafter Ansatz, um nachhaltig „Wertvolles“ mit Kunst zu schaffen. Die Objektkunst wurde zum bedeutenden Element des Œuvres. Abstraktion und Figuration ergänzen einander und bilden ein harmonisches Ganzes. Der Farbfokus liegt auf gelb, rot, blau, weiß und schwarz. Zahlreiche Ausstellungen in Österreich, Deutschland, Italien, Ungarn und den USA. 

Warum BURN-IN

Die Vernetzung von Wirtschaft und Kunst und das Thema Nachhaltigkeit prägten die  Künstlerin von Anbeginn. Das Projekt Bilderwald, das Pichler 2002 startete trug den Konzepttitel Stangenbilder und überzeugte das Institut für Ökologie, Technik und Innovation ÖTI durch die Idee der Metamorphose von funktionalen, schörkellosen Kartonrollen zu imposanten, wertvollen Baum-Ensembles. Mittlerweile wuchs der Bilderwald auf stattliche 500  Bäume und findet sich meist im Interior Bereich. Auf der Gartenschau der Stadt Wien in Hirschstetten präsentierte die Künstlerin den Bilderwald erstmals im Außenbereich und erntete viel Applaus.

Da passt es sehr gut, dass BURN-IN auf Nachhaltigkeit und CSR setzt. Bereits im April 2014 präsentierte BURN-IN in der Ausstellung „Transparenz und Nachhaltigkeit“ mehr als 50 Arbeiten und engagierte sich am Social Business Day zum Thema Resilienz im Wiener Künstlerhaus. 

Pichler's Bilderwald integriert sich somit perfekt in das BURN-IN Portfolio und ihre Recyclingkunst zeugt von der Ästhetik des Weggeworfenen. Damit gelingt die Verschränkung von Kunst und Nachhaltigkeit auf eine sehr authentische Art und Weise und liefert zusätzlich Zündstoff.

In der BURN-IN Ausstellung Bilderwald | März 2018 zeigt die Galerie 30 Ensembles, jeweils aus 3-5 Bäumen bestehend, und die Kunstwerke Kugelwald und Amorpher Wald.

 

„Mit ihren Stangenbildern, die, ob im Freien oder geschlossenen Räumen zu Gruppen zusammenfasst, einen „Garten“ ergeben, geht Philomena Pichler wieder einmal einen Schritt zur Objektkunst, wobei sie sich jedoch als Malerin treu bleibt, verwendet sie doch schon vorhandene Bilder dafür.

Ihre aus dem Boden wachsenden „Blumen und Bäume“ strotzen von Lebenskraft und -freude, sie sind die bunte, vielfältige, detailverliebte Natur, aus der Philomena Pichler ihre Inspirationen bezieht. Die feinen, oft amüsanten Details des Einzelobjektes fügen sich in der Gruppe zu einem harmonischen, aber lebhaften Ensemble zusammen: man wird des Schauen nicht müde.“

Gudrun Harrer | Der Standard

Ausstellungen & Messen(Auszug)

bis 2017

  • VDMA, Frankfurt am Main | D
  • Raika Galerie, Wetzlar | D
  • Straßengalerie VICENZA | I
  • Gartenschau der Stadt Wien Hirschstetten | A
  • Haas Haus, Wien | A
  • Donauturm, Wien | A
  • Karmeliterkirche, Wiener Neustadt | A
  • Casino Kitzbühel | A
  • Im Kulturstadl, Burgenland | A
  • Kongresshaus Innsbruck | A
  • Messe Dornbirn | A
  • Artifact Gallery solo exhibition N.Y. | USA 

2018

  • Art Innsbruck  | A
  • BURN-IN Galerie & Denkfabrik, Wien | A
  • Galerie ARTExpertise, Florenz | I

 

Preise

  • Artitudes, New York
  • Museum Rades, Hamburg 
  • Kölner Stadtanzeiger
  • Tiroler Kulturtage | International Art Competition 

 

Mitgliedschaften