BURN-IN Exhibition

Ausstellung 01. - 30. June 2016
Vernissage 09. June 2016 19:00
Präsentation 16. June 2016 16:00

Diversität contra Identität?
Werte und Kultur

Ihre Identität haben sich die Künstlerinnen und Künstler der BURN-IN Plattform erarbeitet.  Denn Begabung ist nur eine Leistungsvoraussetzung, auf der Künstler aufbauen können. „Wir sind nicht was wir sind, sondern was wir aus uns machen“, sagt der britische Soziologe Anthony Giddens. Erst durch Erfahrung und die Vertiefung in die künstlerische Ausdrucksweise kann man Identität entwickeln. Diese „künstlerische Handschrift“ ist in den Arbeiten aller Kunstschaffenden der Plattform enthalten, weshalb es in diesem Fall keinen Widerspruch zwischen Identität und Diversität geben kann. Sobald  Künstlerinnen und Künstler ihren ganz persönlichen Stil entwickelt haben, ergibt sich in einer Gemeinschaftsausstellung eine professionelle Vielfalt. Das ist aber keine bunte Mischung von Malerei und Skulptur, sondern eine Kombination von zusammengehörigen Arbeiten, in der man die verschiedenen Handschriften erkennen kann. 

Ausgestellte Kunstwerke

AUF DIE REISE
AUF DIE REISE
Isabelle Habegger Schweiz
Skulptur, 36 x 15 cm
€ 1.900
LE CHANT DE LA PETITE BALEINE
LE CHANT DE LA PETITE BALEINE
Isabelle Habegger Schweiz
Skulptur, 128 x 29 cm
€ 9.800
Colourfield paintings Colorado
Colourfield paintings Colorado
Heribert Jascha Österreich
Gemälde, 100 x 80 cm
€ 5.200
Orpheus - das Bett in meinem Ohr | R.M. Rilke I
Orpheus - das Bett in meinem Ohr | R.M. Rilke I
Heribert Jascha Österreich
Gemälde, 70 x 50 cm
€ 2.260
Orpheus - das Bett in meinem Ohr | R.M. Rilke II
Orpheus - das Bett in meinem Ohr | R.M. Rilke II
Heribert Jascha Österreich
Gemälde, 70 x 50 cm
€ 2.260
Orpheus - das Bett in meinem Ohr | R.M. Rilke III
Orpheus - das Bett in meinem Ohr | R.M. Rilke III
Heribert Jascha Österreich
Gemälde, 70 x 50 cm
€ 2.260
Moutia Dance Red 1
Moutia Dance Red 1
Colbert Nourrice Seychellen
Gemälde, 50 x 60 cm
€ 1.550
Moutia Dance Red 2
Moutia Dance Red 2
Colbert Nourrice Seychellen
Gemälde, 50 x 60 cm
€ 1.550
BORDER - FEET
BORDER - FEET
Eva Pisa Österreich
Gemälde, 40 x 50 cm
€ 1.700
BORDER - HANDS
BORDER - HANDS
Eva Pisa Österreich
Gemälde, 50 x 40 cm
€ 1.700
EUROPEAN BEACH I - SUMMER 2015
EUROPEAN BEACH I - SUMMER 2015
Eva Pisa Österreich
Gemälde, 70 x 100 cm
€ 5.400
EUROPEAN BEACH II - SUMMER 2015
EUROPEAN BEACH II - SUMMER 2015
Eva Pisa Österreich
Gemälde, 70 x 100 cm
€ 5.400
Ästhetik der Körper I
Ästhetik der Körper I
Ernst Platt Österreich
Gemälde, 60 x 80 cm
€ 1.240
why not
why not
Ernst Platt Österreich
Gemälde, 80 x 80 cm
€ 1.650
Relationship
Relationship
Renate Polzer Österreich
Gemälde, 200 x 140 cm
€ 7.200
Synonym II
Synonym II
Renate Polzer Österreich
Gemälde, 200 x 150 cm
€ 7.200
I/24
I/24
Ingeborg Rauss Österreich
Gemälde, 50 x 50 cm
€ 1.030
I/25
I/25
Ingeborg Rauss Österreich
Gemälde, 50 x 50 cm
€ 1.030
I/28
I/28
Ingeborg Rauss Österreich
Gemälde, 120 x 120 cm
€ 3.500
I/49a
I/49a
Ingeborg Rauss Österreich
Gemälde, 20 x 120 cm
€ 1.750
I/49b
I/49b
Ingeborg Rauss Österreich
Gemälde, 20 x 120 cm
€ 1.750
I/49c
I/49c
Ingeborg Rauss Österreich
Gemälde, 20 x 120 cm
€ 1.750
I/49d
I/49d
Ingeborg Rauss Österreich
Gemälde, 20 x 20 cm
€ 420
I/49e
I/49e
Ingeborg Rauss Österreich
Gemälde, 20 x 20 cm
€ 420
I/49f
I/49f
Ingeborg Rauss Österreich
Gemälde, 20 x 20 cm
€ 420
Beautiful Line
Beautiful Line
Josefina Temín Mexiko
Skulptur, 23 x 110 cm
€ 620
Pellizquitos
Pellizquitos
Josefina Temín Mexiko
Skulptur, 22 x 30 cm
€ 1.240
Vertical and Horizontal
Vertical and Horizontal
Josefina Temín Mexiko
Skulptur, 16 x 31 cm
€ 1.390

Künstler Info

I/49d

I/49d

Ingeborg Rauss

Ingeborg Rauss arbeitet in ihren Bildern mit Elementen der Op-Art, mit Illusion, die aus der Anordnung der Muster entsteht. Ihre Themen sind Bilderschrift und Gestik. Sie erschafft Bildzeichen von Menschen ihrer Umgebung als Piktogramme, in denen auch verborgene Gefühle und Emotionen enthalten sein können. Mit diesen Formeln verbindet sie Allgemeines mit Konkretem, das sie in einem grafischen, reduziert gegenständlichen Stil präsentiert.

EUROPEAN BEACH I - SUMMER 2015

EUROPEAN BEACH I - SUMMER 2015

Eva Pisa

Eva Pisa geht in der Zeichnung und Malerei einen eigenständigen Weg, den sie mit klassisch-akademischen Mitteln umsetzt. In ihren tiefgründigen Acrylbildern in reduziertem, surrealistischem Stil werden Arme und Beine zu eigenständigen Wesen. Badende scheinen in den Motiven „border.connection“ blind für Dramen in ihrer unmittelbaren Umgebung zu sein. Ein kontrastreiches Spiel zwischen realistischer und surrealistischer Darstellung.

POWER OF LOVE

POWER OF LOVE

Isabelle Habegger

Die künstlerische Sprache von Isabelle Habegger, ihre symbolischen Linien und Formen beschränken sich nicht nur auf ihre Malerei, sondern setzen sich in den Formen ihrer Skulpturen fort, die Sie in dieser Ausstellung sehen. Durch Schleifen und Biegen sowie durch Gegeneinanderstellen zweier Formen auf einem Sockel erzeugt Isabelle Habegger aus dem geraden Stahlblech dreidimensionale Arbeiten.

Pellizquitos

Pellizquitos

Josefina Temín

Die sensiblen Objekte von Josefina Temín leben vom Kontrast zwischen zerbrechlichen Papierformen und solidem Holz. Wie Insekten, die ihre Fühler ausstrecken, bevölkern die Papiergebilde die Untergründe aus Holz – „Schwebendes“ auf Hartem. Auf den ersten Blick vermutet man einen spielerischen, leichten Zugang, bei näherer Betrachtung überwiegt jedoch das tiefe Gefühl der Künstlerin für die Natur und ihre geometrischen Formen.

Ästhetik der Körper I

Ästhetik der Körper I

Ernst Platt

In völlig klarer reduzierter Ölmalerei präsentiert Platt seine Figuren wie auf einer Bühne. Die marmornen Körperformen wirken haptisch, fast skulptural, wie in der griechischen Plastik in Bewegung und Gegenbewegung. Gesichter kommen selten vor, die Anonymität der Personen bleibt gewahrt. Die Figuren sind zwar in ihrer Bewegung festgehalten, strahlen aber trotzdem konzentrierte Ruhe aus.

Colourfield paintings Colorado

Colourfield paintings Colorado

Heribert Jascha

Heribert Jascha verwendet Vulkanerde, Terrakotta und Marmorstaub in seinen künstlerischen Arbeiten, die Vergangenheit und Gegenwart behandeln. Das klassische Schwarz wie auch starke Farbfelder in monochromer Farbigkeit ergänzen in der Malerei allmählich den Strich als wichtigstes Ausdrucksmittel. In ihrer klaren Geradlinigkeit allerdings betonen die Arbeiten noch Jaschas Affinität zur Graphik.

die Unterwelt des Hades

die Unterwelt des Hades

Josefine Blaich

Josefine Blaich schafft eine Spannung zwischen Gegenstand und malerischer Auffassung von Farbe. In dieser Abstraktion von Sinnesempfindungen erreicht sie oft die Grenze der ungegenständlichen Malerei. Ihre Bilder sind geprägt von Farbvibrationen sowohl warmer als auch kalter Farben, die sich harmonisch zusammenfügen. Raumgestaltung durch Farbe und malerische Betonung der Motive sind die Stärken von Josefine Blaich.

Synonym II

Synonym II

Renate Polzer

QUIREA ist ein Zyklus, in dem erpe mit den technischen QR-Codes künstlerisch arbeitet. Aus den strengen Teilen des Codes ergibt sich durch verschiedene Farbgebung eine starke Räumlichkeit und Belebung der statischen Motive. Porträts sollten schon immer nicht nur die äussere Erscheinung abbilden, sondern auch die Persönlichkeit. In unserer technisierten Welt realisiert erpe völlig abstrakte Porträts, die eine Person durch Codes symbolisieren.

Moutia Dance Red 1

Moutia Dance Red 1

Colbert Nourrice

Die Bilder von Colbert Nourrice sind geprägt durch eine starke persönliche Handschrift und vereinen zeitgenössische Elemente mit traditionellen afrikanischen Einflüssen. In lebhaftem Erzählstil von der Lebens- und Arbeitswelt der Seychellen beeindrucken sie durch ihre gekonnt eingesetzte Farbigkeit. Reduzierte Figuren sowie Symbole und Zeichen aus der Natur stellt Nourrice in Ornamente, die als Rahmen das Bildmotiv unterstreichen.

grüne Stätte

grüne Stätte

Jörg Dobrovich

Der Umgang von Dobro mit Formen und Farben ist ein durchaus freier, expressiver, vom offenen Blick eines Reisenden geprägt. Er lehnt das Abbilden der äußeren Realität ab und spricht von „persönlichen Mythologien und Metaphern“. Seine „grünen Städte“ und roten „african sights“ kommen aus verschiedenen Kulturen, die er in seinen Ausstellungen zusammenfügt. Er mischt Motive und Techniken und arbeitet mit Öl in starken Farben.