Ares Yannakopoulos

Haupt-Reiter

Ich gebe dem Moment Dauer.Manuel Álvarez Bravo, mexikanischer Fotokünstler

Charakteristik und Vita

Ares Demetrios Yannakopoulos (ADKY) wurde 1970 in Zürich geboren, hat in München Jura studiert, arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich als Unternehmensberater und Anwalt und startete 2018 mit der Präsentation seiner Fotokunst in Kitzbühel und München.

ADKY hat griechische Wurzeln und entstammt einer bekannten Künstlerfamilie. Sein Vater war namhafter Architekt, Maler und Dozent an der Kunstgewerbeschule in Zürich und gewährte ADKY schon zu Schulzeiten tiefe Einblicke in Komposition, Farbgestaltung und Kunsttheorie.  Damit entfachte und förderte er maßgeblich die Kreativität und Neugier des aufstreben Künstlers. Die Faszination am Zeichnen und Gestalten und die Suche nach immer neuen Ausdrucksformen führten ADKY schon in jungen Jahren zur  s/w-Architektur- und Bühnenfotografie.  

Trotzdem ging ADKY nicht den direkten Weg in Richtung eines klassischen Kunststudiums. Er musste sich zwischen Architektur in Zürich und Jura in München entscheiden und wählte zunächst die Heimatstadt seiner Mutter und damit das Studium der Rechtswissenschaften, ohne jemals die Beschäftigung mit Architektur und Gebäudeentwicklung aus den Augen zu lassen. Eine höchst interessante Konstellation. Denn aus heutiger Sicht "lebt"  ADKYs Arbeit genau von dieser Interdisziplinarität, eröffnete sie ihm doch völlig neue Sichtweisen und Zugänge.

 

Gedankensplitter eines Querdenkers.

Ich will meine Realität abbilden, meine Welt darstellen, wie ich sie sehe. Bewusstes und Unbewusstes. Aufbauend auf das Pareto-Prinzip.
No fake, no filter. Colors of Lights.
ADKY, Wien, November 2019

Fraktale. Selbstähnlichkeit. Abstraktion. Pareto-Prinzip und Eisberg-Modell.

Der Mathematiker Benoît Mandelbrot prägte 1975 den Begriff der Fraktale, der natürliche, künstliche Gebilde oder geometrische Muster beschreibt. Diese selbstähnlichen Strukturen sind faszinierende Gebilde, die sich in Natur und Architektur wiederfinden und die Essenz vieler seiner Arbeiten ausmachen. Die Selbstähnlichkeit wird im weiteren Sinne auch in der Philosophie, der Sozial- und Naturwissenschaft verwendet und verweist auf wiederkehrende, verschachtelte Strukturen. Die Abstraktion dient häufig der stilistischen Reduzierung auf Wesentliches. Bewusstes und Unbewusstes spielen bei der multisensualen Wahrnehmung eine gleichbedeutende Rolle. Das Pareto-Prinzip setzt auf höchste Konzentration (80:20 Regel), das Eisberg-Modell macht die Bedeutung des Unsichtbaren erkennbar. Ursprünglich Erlebtes und Fotografiertes wird bei ADKY niemals digital verfremdet, sondern maximal graduell perfektioniert und abstrahiert. ADKYs Motto: No Fake, no Filter.

Die aktuellen Werksserien Fraktale, Architektur, City- & Landscapes, Motorsport, Magic Light und Mother Nature zählen zu den absoluten Highligts des Portfolios. 

NO FAKE, 
NO FILTER.

ADKY ist ein begnadeter Perfektionist und wahrer Technikaficionado mit höchster Sensibilität für das Ästhetische. Ein Künstler mit Weitblick und Empathie. Ein passionierter Sportler, der sein Lebens- und Arbeitselixier auf unterschiedlichsten Terrains dieser Welt findet. 

Schwerpunktmäßig arbeitet er mit der Mittelformatkamera GFX 50R von Fujifilm. Dieses Equipment schafft eine nahezu perfekte Reflexion des von ihm Gesehenen. Kurze Momentaufnahmen entstehen mit dem iPhone.  Die brillianten, hochauflösenden Arbeiten entfalten speziell bei Großformatigem ihre Exzellenz. Die Palette reicht von handsignierten Unikaten über limitierte Auflagen, von Klein- bis Großformaten, bis hin zu raumbeherrschenden Mehrteilern.

ADKY lebt und arbeitet in München, Kitzbühel und Wien und liebt den Golf von Volos in Griechenland.

Im Dezember 2019 eröffnete er sein neues Studio in der Inneren Wiener Straße 52 in München, das sich in der ehemaligen Bäckerstube seines Großvaters, in einem wunderbaren Ensemble aus 1890, befindet.

Zahlreiche private Kunstsammler und namhafte Unternehmen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Türkei und Griechenland schätzen die Arbeiten von ADKY.
 

Warum BURN-IN

ANDERES SEHEN

Seit 10 Jahren setzt BURN-IN auf Interdisziplinarität. Die Symbiose aus Kunst, Kreativität, Branding und strategischem Management schuf neue Zugänge und Märkte abseits klassischer Galerie- und Agenturpfade. Fotokunst rückte dabei immer mehr in den Mittelpunkt des BURN-IN Portfolios. Einerseits klassische Fotokunst zum Sammeln, andererseits vor allem aber auch die maßgeschneiderte, sinnstiftende narrative Fotogeschichte für Unternehmen und Organisationen.

Storytelling mit Fotokunst - eine überaus reizvolle Variante, um Werte und Kultur authentisch zu transportieren.

Ab Dezember 2019 startet  die BURN-IN Galerie.Agentur ihre Kooperation mit ADKY und präsentiert einen weiteren Kunstschaffenden und Partner, der es wie kein anderer versteht, ANDERES zu sehen.  Damit wird Unsichtbares sichtbar und Vieles für viele hautnah erleb- und begreifbar. 

Ausstellungen 

ab 2018

  • ANDERES SEHEN | Stiegenhaus Vernissage, München

  • EXTRA TEMPORE | M Gallery, München

  • DAS AUGE DER BERGE | Schloss Lebenberg, Kitzbühel 

 

Die große Leidenschaft des Naturfotografen Ares D.K. Yannakopoulos sind die Berge. Mit ihnen ist er eng vertraut und in ihnen erkennt er Dinge, die dem eiligen Touristen zumeist verschlossen bleiben. Um jedoch einen Effekt zu erreichen, der beim Betrachter ähnliche Gefühle auslösen kann wie bei ihm selbst, arbeitet er bei einigen seiner Fotografien zusätzlich Farben und Strukturen heraus und spiegelt sie in einigen Fällen. Dies erfordert einen erheblichen, technischen Aufwand, doch bleibt er dabei dem Anspruch des hochwertigen, quadratischen Formates treu.

Ein buntes Beispiel hierfür ist Das Auge der Berge, eine fast mystische Erscheinung einer kuppelartigen Erhebung hinter vielfach aufgereihten, spitz zulaufenden Berggipfeln im Schnee. Das Besondere an diesem Bild ist das Licht, das scheinbar von der in Hellblau und Gelb getauchten Kuppel selbst ausgeht und in einem nebligen Wolkenkranz nach oben hin ausstrahlt. Dies erweckt den Eindruck, als würde der Berg selbst ein energetisches Lebewesen sein und sich in der Form eines gigantischen Auges präsentieren, was der Künstler auch im Bildtitel andeutet.

In "natürlicher" Weise bietet sich dagegen die Landschaft in Stars crossing dar. Hier werden wir mitgenommen in die Dämmerung mit aufsteigenden Nebel, vor dem sich eine Baumreihe kontrastreich abhebt. Der zart beleuchtete Hintergrund bleibt bewusst diffus und die Bergkette bildet den Abschluss hin zum weiten Nachthimmel durch den die Sterne rasen, was der langen Belichtung geschuldet ist.

Noch poetischer wirkt Die Farben der Bergnacht. Hier fängt der Fotokünstler den besonderen Glanz einer stark beleuchteten Talsenke ein, der auf geheimnisvolle Weise in mehreren Farbtönen in das umgebende Dunkel ausstrahlt.

So versteht es Yannakopoulos meisterhaft, aus allen seinen bewegenden Fotoarbeiten eine spannungsreiche Komposition herauszuschälen, die den Betrachter oft überrascht. Dabei ruft sie immer ein tiefes Staunen von der Schönheit der Bergwelt in den überwältigenden Fotoarbeiten des Künstlers hervor.

Dr. Ingrid Gardill, Kunsthistorikerin und -krititkerin, Internationale Kunst heute 2018


Ares Yannakopoulos schafft mit seiner ausdrucksstarken Bildsprache und aufwendigen Technik in der Fotografie neue Welten, die unmittelbar auf den Betrachter wirken. Die Präzision und Klarheit seiner Fotografien erschließen immer wieder neue Sichtweisen und führen immer wieder zu neuen Entdeckungen beim erforschenden oder meditierenden Betrachten seiner Werke.

Die sehr hochwertige technische Qualität in Bearbeitung und Ausführung der Fotografien zeigt ein meisterhaftes Können. Dadurch gelingt dem Fotokünstler ein Effekt, der die realen Motive nahezu surreal erscheinen lässt.

Martina Kolle, Kuratorin & Malerin,  Internationale Kunst heute 2018