Künstler

Es ist nicht die Aufgabe der Kunst, die Natur zu kopieren, sondern sie auszudrücken.Honoré de Balzac, französischer Schriftsteller

 
Mir fällt nichts ein. Mir fällt was auf.
 Alfred Hrdlicka, österreichischer Bildhauer, Zeichner, Maler, Grafiker, Schachspieler und Schriftsteller.

Charakteristik und Vita
 
Ladislav Černý wurde 1965 in Bratislava geboren und studierte an der School of applied arts (Fotografie und kommerzielle Grafik) , der Kunstakademie in Bratislava und an der Hochschule der bildenden Künste in Dresden (Diplom Restaurierung | Prof. Dr. Ingo Sandner | 1991).
Parallel dazu legte Černý größten Wert darauf, sich auch im Bereich der Malerei und Bildhauerei kontinuierlich weiter zu entwickeln und studierte bei Prof. Hort Jokusch, Prof. Friderun Bonzin und Prof. Günter Jakob.

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Traxler-Pilgram wurde 1966 in Villach geboren. Von 1986-1993 Studium der Psychologie, Philosophie und Geschichte in Wien, zahlreiche Kurse in Malerei und Grafik bei unterschiedlichen akademischen Malern, Lehramt seit 1995 in Wien, lebt und arbeitet in Maria Anzbach und in ihrem Atelier in Ollersbach.
Traxler-Pilgrams "Bewegte Figuren", die auf Franz Čižek's Wiener Kinetismus (Kinetismus - griechisch kinesis = Bewegung) aufbauen, sprechen eine klare Formensprache.

Tiziana Trezzi wurde am 22. November 1955 in Magenta (MI) geboren. Ihre Mutter schuf bereits erste Anreize in Richtung Kunst, das Experimentieren mit Farben wurde zum lebensbegleitenden Elixier.
Nach ihrem Abschluss des Liceo Aristico besuchte Trezzi die Brera Academy of Fine Arts in Mailand. Giovanni Repossi (Malerei), ein enger Mitarbeiter von Domenico Purificato (Gravur), Pietro Diana und Luigi Veronesi (Chromatologie) prägten Trezzi maßgeblich. 1977 schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab und begeisterte bereits bei ihren ersten regionalen Ausstellungen u.a. in der Labus Gallery in Brescia.

Michal Ashkenasi wurde in den Niederlanden geboren und emigrierte nach dem zweiten Weltkrieg 1951 nach Israel, wo sie im Kibbuz Gvar sesshaft wurde und heiratete. Danach zog es Ashkenasi in die Nähe von Haifa (Israel), wo sie am Rande der beeindruckenden Negev Wüste lebte.
Ashkenasi ist Witwe, Mutter von zwei Söhnen und hat 5 Enkel. Sie kam erst mit 46 Jahren zur Kunst, studierte 10 Jahre an der Haifa Universität und besitzt einen Master-Abschluss.

Poddar wurde 1955 in Kalkutta geboren und studierte ab 1972 am Calcutta Art College (Fokus: Malen, Gestalten und Fotografieren). Nach seinem Abschluss 1977 erhielt er ein Stipendium am Internationalen Animationsinstitut in Tokio, wo er zwischen 1980 bis 1982 das Studium der Fotografie und Filmanimation absolvierte.
Die Bombay Art Society zeichnete ihn für seine exzellenten Schwarz-Weiß-Farbbilder im Jahr 2000 aus. Die indische Regierung ehrte Poddar für seine herausragenden Arbeiten in der bildenden Kunst.

Sabolić wurde 1971 in Varaždin (HR) geboren und studierte bei Prof. Mersad Berber von 1990-93 Kunst. Ab 1993 widmet sich Sabolić vollständig der Malerei und organisiert bereits 1997 seine erste Einzelausstellung. Bis heute folgten zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Kroatien, Slowenien, Tschechien, Indonesien, Deutschland und Österreich. Sabolić arbeitet meist in Öltechnik auf Leinwand oder Holzpanelen. Sanfte, harmonische Beige- und Grautöne bilden die Basis, akzentuiert durch ein bestimmendes Schwarz oder eine andere parzielle Kolorierung. Mit der Synthese aus abstrakten Strukturen und Fragmenten schafft Sabolić einzigartige Kompositionen mit hohem Wiedererkennungswert. Oft wirft er einen surrealistischen Blick auf die Welt und lässt bei den Stadtansichten seine starke Verbindung zu seiner Heimatstadt Varaždin erkennen.

Tatjana Siedlova wurde 1975 in Nitra (SK) geboren und studierte von 1992 bis 1998 an der Nationalen Akademie der Bildenden Künste und Architektur in Kiew, wo sie Igor Navrotskyi kennen und schätzen lernte. Die beiden zählen zu jener raren Spezies klassischer Künstlerpaare, die es schaffen, sich in ihrer künstlerischen Arbeit gegenseitig positiv "zu befruchten" und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Darüberhinaus planen und organisierten sie alle managementmäßigen Agenden und profitieren nachhaltig von dieser Symbiose.
Die Verschmelzung von Tradition und Moderne wurde zum unverwechselbaren künstlerischen Ausdruck der beiden.

Igor Navrotskyi wurde 1971 in Nitra (SK) geboren und studierte von 1992 bis 1998 an der Nationalen Akademie der Bildenden Künste und Architektur in Kiew, wo er Tatiana Siedlova kennen und schätzen lernte. Die beiden zählen zu jener raren Spezies klassischer Künstlerpaare, die es schaffen, sich in ihrer künstlerischen Arbeit gegenseitig positiv "zu befruchten" und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Darüberhinaus planen und organisierten sie alle managementmäßigen Agenden und profitieren nachhaltig von dieser Symbiose.
Die Verschmelzung von Tradition und Moderne wurde zum unverwechselbaren künstlerischen Ausdruck der beiden.

Die österreichische Malerin wurde 1947 in St. Johann in Tirol geboren und lebt und arbeitet seit über 20 Jahren in Wien. Bereits 1964 erhielt sie den Anerkennungspreis des Kölner Stadtanzeigers. Die Autodidaktin und Querdenkerin studierte bei Prof. Opperer und Prof. Otte (Salzburg) und bei Prof. Gerald Nitsche (Innsbruck). Drei Semester Lithographie & Steindruck bei Mag. Doz. Wojtek Krzywoblocki, Mag. Lebzelter und Mag. Dr. Kodera (Wien) vervollständigten die Ausbildung.
Pichlers Arbeiten überzeugen durch den wegweisenden Zugang in Richtung Nachhaltigkeit in der Kunst. Denn sie ist eine Meisterin des sensiblen Umganges bereits verwendeter Materialien und „geschaffener“ Kunst. Ein absolut innovativer, vorbildhafter Ansatz, um nachhaltig „Wertvolles“ mit Kunst zu schaffen. Die Objektkunst wurde zum bedeutenden Element des Œuvres. Abstraktion und Figuration ergänzen einander und bilden ein harmonisches Ganzes. Der Farbfokus liegt auf gelb, rot, blau, weiß und schwarz. Zahlreiche Ausstellungen in Österreich, Deutschland, Italien, Ungarn und den USA.

Ein gutes Bild erfasst das Wesentliche.Ein Foto ist das Ergebnis eines langen Arbeits- und Beschäftigungsprozesses. Was wir zu sehen bekommen ist das Endprodukt. Der Prozess bleibt im Verborgenem aber er vermittelt sich durch ein “stimmiges" Bild.Mischa Erben | Fotokünstler Wien

Ernst Platt begann 1997, am Anfang einer langjährigen Haftzeit zu malen, und zeigt mit seinen Bildern seine innersten Gedanken. Malerei ist für ihn Therapie. Er bewältigt mit der Malerei seine dramatischen Erlebnisse aus der Kindheit und Jugend und seiner Haftzeit. Seit 1997 hat er mehr als 450 Bilder gemalt. Er lebt seit 2005 in Freiheit. Seit 2000 haben seine Förderer es ihm ermöglicht, an verschiedenen Ausstellungsorten wie z. B. im Festsaal der Bezirksvorstehung Mariahilf und im Stift Melk auszustellen.

Kunst ist Selbst (Er)Findung auf deren Weg jeder Künstler ist.Malen ist erfinden: von neuen Bedeutungszusammenhängen,von anderen Wirklichkeiten jenseits des Blicks, der geht nach innen.Malen ist darstellen von Geschichten und Obsessionen.Mythen übertragen sich auf die innere Landschaft: des Unbewussten.
Dobro

Charakteristik und Vita
Jörg Dobrovich DOBRO wurde in Graz geboren und studierte in Wien Malerei und Kunsterziehung bei Dobrowsky, Boeckl und Weiler mit Diplom. Er war im Umfeld des Wiener Aktionismus tätig und arbeitete als Mal- und Arbeitstherapeut in Wiener Sonderstrafanstalten. Seine Ausstellungen beschränkten sich nicht nur auf den europäischen Raum – als Wanderer zwischen zwei Kulturen reiste er häufig nach Mexico und stellte seine dort entstandenen Arbeiten aus.

Isabelle Habegger ist in Neuenburg geboren und studierte von 1994-1998 an der Schule für Gestaltung Zürich. Seit 1987 stellt sie in Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, Kanada, USA, Guatemala, Japan und in der Schweiz aus. Als Malerin, Bildhauerin und Performance-Künstlerin realisierte sie Gestaltungskonzepte für verschiedene Unternehmungen in der Schweiz.